SmartMeter für`s SmartHome

Vor ein paar Tagen bin ich in den Weiten des Internets zufällig auf eine Internetseite gestoßen, auf der sehr gut beschrieben ist, wie man aus einem elektronischen Stromzähler ein SmartMeter machen kann.
Ich hatte aus einem anderen Projekt noch einen „RasPi“ zur Verfügung, welcher hausintern derzeit als FTP-Server konfiguriert ist und diesen habe ich jetzt mit einem IR-Lese-Schreibkopf ausgestattet und an den Zweirichtungszähler in der Scheune gehängt:

Mit etwas „Fummelei“ habe ich in den letzten Tagen aus zwei „RasPi“ einen Multihost gemacht und für das neue Projekt vorbereitet. Heute brachte des Postbote den IR-Lese-Schreibkopf und eine halbe Stunde später hatte ich dann dieses Bild auf dem PC:


Derzeit wird in jeder Minute einmal der Zähler abgefragt und ich kann gucken, ob und wie viel Strom ich gerade beziehe oder einspeise.
Diese Informationen und die Momentanleistung unserer PV-Anlage kann ich abfragen und für weitere Projekte nutzen.
Ich könnte auch z. B. am 01.01. eines jeden Jahres um 0:01 Uhr die Zählerstände für den Verbrauch (1.8.0) und die Einspeisung (2.8.0) abfragen und mir per eMail zusenden. Ein zeitnahere Ablesung geht nicht und diese Daten benötige ich sowieso für die Abrechnung des bezogenen und eingespeisten Stromes.
Wenn ich mal darüber nachdenke, fallen mir sicher noch mehr Anwendungsmöglichkeiten für mein SmartHome ein.

Schaumermal… 🙂

Da waren ’s nur noch 19

Heute fand Iris die Laufente Watschi im Bach: Kopf, Flügel und Beine weit von sich gestreckt. Da wird wohl der Erpel Zorro gewesen sein, der sie bei Liebesspiel im Bach zu lange unter Wasser gedrückt hat.
Vor vier Tagen lag der Erpel Charlie leblos neben dem Pferdepaddock. Einige Zeit vorher waren alle Tiere wohlauf und nun liegt er da…
Nun sind es nur noch 19 Tiere: 2 Pferde, 3 Hunde, 4 Ziegeböcke, 5 Katzen und 5 Laufenten.

Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

Wenn die Nachmittagssonne auf unseren Wintergarten scheint, der sich auf der Nordseite unseres Hauses befindet, wird es da drin schon mal recht warm.
Wenn dann die Eingangstür zur Küche offen ist, zieht die ganze Wärme weiter ins Haus und auch da wird es dann ordentlich warm.
Wenn ich daheim bin, mache ich einfach die Küchentür zu und öffne die Türen vom Wintergarten.
Doch was, wenn nicht?

Hier ein erster Versuch zur Lösung:
Im Wintergarten hängt ein Temperatur- und Feuchtesensor, welcher die aktuellen Werte direkt anzeigt und alle paar Minuten über Funk, ein Gateway, das Netzwerk, die Fritz!Box und das Internet Daten auf eine Internetseite sendet. Da könnte man sie dann weltweit ansehen und abrufen (wenn man den Link kennt).
Seit zwei Jahren haben wir ein „SmartHome“ mit einer Homematic CCU2. An den Hauseingangstüren befindet sich je ein Tür-/Fensterkontakt, der bei Änderungen des Zustandes auf/zu die CCU2 informiert und mittlerweile hängt seit ein paar Monaten ein RaspberryPi mit dem Softwarepaket ioBroker in unserem Netzwerk.
Damit eröffnet sich doch eine schöne Spielwiese für Technik-Fanatiker denn:
Es gibt ja nichts, was es nicht gibt und wenn es was nicht gibt, dann gibt es das auch bald.

Das ist zunächst draus geworden:
Eine Instanz von einem Parser-Adapter im ioBroker auf dem RasPi holt aller zehn Minuten die auf der o. g. Internetseite abgelegte aktuellste Temperatur vom Wintergarten und legt sie lokal im ioBroker ab.
Mit einer Instanz vom Adapter Javascript habe ich mit Hilfe der grafischen Benutzeroberfläche Blockly ein Script gebastelt, was alle zehn Minuten über ioBroker und die CCU2 abfragt, ob die Küchentür geöffnet ist und ob der im ioBroker abgelegte Temperaturwert größer ist als 30°.
Treffen beide Bedingungen gleichzeitig zu, wird über eine Instanz des Adapters Pushsafer über das Internet eine Push-Nachricht auf unsere SmartPhones gesendet.

Dazu muss man einen Account bei Pushsafer haben, Apps auf den SmartPhones sowie Adapter und Instanz auf dem ioBroker installieren und entsprechend verknüpfen.

Es funktioniert (aber nur, wenn alle beteilgten Komponenten, Geräte und Programme/Apps inkl. LAN und Internetzugang fehlerfrei zur Verfügung stehen): bei offener Küchentür und mehr als 30°C im Wintergarten kriegen wir die Alarmmeldung „Im Wintergarten sind es mehr als 30°C. Bitte Küchentür schließen!“ mit Gebimmel und Vibration aufs SmartPhone.
Sobald diese Nachricht dann gelesen und verstanden wird, ist klar was zu tun ist (oder wäre…).

Toll. Warum einfach, wenn es auch umständlich geht!

Sturmtief Burglind

Die orkanartigen Böen haben bei uns am 03.01.2018 ganz schön Schaden angerichtet. Das Weidezelt wurde vom Boden abgehoben und über den Zaun auf die Wiese der Nachbarn geschleudert:
Zum Glück ist Mensch und Tier nichts passiert.   🙂

An der Hanfbachtalstraße ist in Höhe der Landesgrenze eine Pappel umgefallen und hat um 05:57 Uhr die Telefonleitung gekappt:

Raus aus dem Kölner Netz!

Wir sind vor zwei Monaten umgezogen. An unserem neuen Wohnort kann uns NetCologne (im weiteren Verlauf „NC“ genannt) nicht mit Telekommunikationsdienstleistungen versorgen, weshalb wir ordnungsgemäß vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht haben.
Mit der Rechnung vom April 2017 erhebt NC eine Ablösesumme in Höhe von 279,20 Euro. Ich habe dieser Rechnung widersprochen, den korrekten Rechnungsbetrag überwiesen und NC darauf hingewiesen, dass ich einer Lastschrift widersprechen werde.
Trotzdem hat NC abgebucht und ich der Lastschrift widersprochen.

NC hat mir auf meine Einwendung mitgeteilt, dass „wir (NC) den Anschluss irrtümlich mit einer Ablösesumme gekündigt haben“.

Nun will NC für die alte Fritz!Box, für die mir im Dezember 2015 (!) schon einmal 99 Euro berechnet worden sind, weitere 199 Euro von mir haben oder ich soll die Fritz!Box zurückschicken. Also habe ich NC aufgefordert, mir zunächst die von mir gezahlten 99 Euro zu erstatten und dann würde ich die Fritz!Box zurücksenden.

Heute Morgen erhielt ich die Benachrichtigung, dass eine neue Rechnung für mich online bereit liegt. Hier werden mir noch 3,50 Euro Rücklastschriftgebühr berechnet. Auch diese Rechnung habe ich beanstandet.

Was machen die da eigentlich? Geht’s noch? Ich bin überrascht von der Hartnäckigkeit in einem bereits verlorenen Kampf um einen Kunden und die Inkompetenz, mit der dieser aussichtslose Versuch durchgeführt wird.

Wenn einer eine Reise tut…

…dann kann er was erzählen.

Wenn man umzieht auch!

Es ist doch unglaublich, was alles so passiert, wenn man den Wohnsitz wechselt und bei der Gelegenheit ein paar Dinge ändert.

Ob man das „KölnerNetz“ verlässt oder „1und1“ zusammenzählt, überall wird erst mal versucht, einen über den Leisten zu ziehen.

Egal ob man die alte Bank verlässt oder zu einer neuen will, es läuft nicht reibungslos ab.

Wenn durch zweifache Eheschließung auf dem Führerschein, einem Fahrzeugschein und dem Personalausweis drei unterschiedliche Nachnamen stehen, ist das für die „Rennleitung“ und die Zulassungsstelle echt verwirrend. Wir sind ja nun schon fast acht Jahre verheiratet, sollten aber neben unserem Personalausweis stets eine Kopie der Eheurkunde mitführen.

Die Meldeämter melden sich den Wohnortwechsel, aber die anderen Ämter der Gemeinde kriegen das nicht mit.

So wie bei der „örtlichen“ Krankenkasse. Trotz fristgerechter Kündigung werden danach noch zwei weitere Gesundheitskarten und Einkommensanfragen geschickt.

Unser neues Heim wurde vor zwei Jahren an den Kanal angeschlossen, aber nur das Schmutzwasser aus dem Gäste-WC. Buddelflink Torsten hat mit Hilfe der Nachbarn nun noch den Rest erledigt.

Vom Vor(vor?)besitzer wurden uns knapp zweihundert Liter Altöl vererbt. Damit hatte man früher die Weidezaunpfähle getränkt, bevor man sie ins Erdreich geschlagen hat.

Durch den bloßen Besitz von nicht bewirtschaftetem Wald sind wir nun auch bei der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert.

Über die Geschichten mit den Finanzämtern und einem Grundbuchamt hatten wir ja schon was geschrieben.

Man sollte es ja nicht glauben, aber auch beim Notar passieren Fehler. Aber da nicht zu unserem Nachteil, haben wir es dabei gelassen.

Über jeden dieser Punkte könnten wir eine ausführliche Geschichte schreiben, aber das lassen wir. Wen es wirklich interessiert, dem können wir sie erzählen. 😉

Das Beste an unserem Wohnortwechsel ist: wir fühlen uns sehr wohl in unserem neuen Heim. Es war die richtige Entscheidung.
Wir haben genug Platz für uns und die Tiere, wir haben supernette und sehr hilfsbereite Nachbarn, die Lage ist einfach klasse und wie überall gibt es immer mal wieder neue Überraschungen.

So wird uns nie langweilig.
Und wir haben immer was zu erzählen. 🙂

Ich glaub, ich steh‘ im Wald…

… in unserem Wald.

Vor zwei Wochen erhielten wir vom zuständigen Amtsgericht die Rechnung für einen einfachen Grundbuchausdruck, die Löschung der Vormerkung und die Eintragung der Eigentümer: ein mittlerer dreistelliger Euro-Betrag ist zu zahlen.

Das haben wir erst mal, doch bei der Angabe des Wertes der Liegenschaft ist wohl ein Fehler passiert. Das hab umgehend ich beanstandet und Heute erhielten wir an unsere bisherige Anschrift einen Bescheid mit dem Hinweis „Es besteht keine Zahlungsverpflichtung“ und an unsere künftige Anschrift eine Rechnung mit einem größeren zweistelligen Betrag.

Geht doch…

Es gibt noch mehr Sachen…

… nämlich jede Menge Bescheide.

Mittlerweile hat jeder von uns insgesamt 5 (in Worten: -fünf-) verschiedene Grunderwerbsteuerbescheide.
Jeweils zwei sind nicht korrekt, je zwei sind Aufhebungen und je einer ist korrekt und die haben wir auch bedient.

Da hat der Amtsschimmel aber gewiehert. Warum kann man das nicht gleich richtig machen?

eine neue alte weiße Kutsche

Mitte Dezember haben wir einen Umzugswagen gekauft: einen mittlerweile 15 Jahre alten Isuzu Trooper.

Obwohl mit Saisonkennzeichen von November bis April zugelassen, hat uns das Hauptzollamt in Münster die KFZ-Steuer für das ganze Jahr berechnet.
Die Nachfrage ergab, dass die Sachbearbeiterin in der Zulassungsstelle zwar die Saisonkennzeichen „abgesiegelt“, aber den Zulassungsschein Teil I nicht richtig ausgefüllt hatte.
Da wiehert der Amtsschimmel…