Fly is in the sky…

Heute Mittag ist unser Border-Collie-Collie-Mischling von uns gegangen. Er hat uns über 15 Jahre auf Schritt und Tritt begleitet und immer viel Freude gemacht.

Nun ist unser treuer Freund bereits auf dem Weg zu seinen Vorfahren. Wir sind irgendwann wieder vereint.

SmartMeter für`s SmartHome

Vor ein paar Tagen bin ich in den Weiten des Internets zufällig auf eine Internetseite gestoßen, auf der sehr gut beschrieben ist, wie man aus einem elektronischen Stromzähler ein SmartMeter machen kann.
Ich hatte aus einem anderen Projekt noch einen „RasPi“ zur Verfügung, welcher hausintern derzeit als FTP-Server konfiguriert ist und diesen habe ich jetzt mit einem IR-Lese-Schreibkopf ausgestattet und an den Zweirichtungszähler in der Scheune gehängt:

Mit etwas „Fummelei“ habe ich in den letzten Tagen aus zwei „RasPi“ einen Multihost gemacht und für das neue Projekt vorbereitet. Heute brachte des Postbote den IR-Lese-Schreibkopf und eine halbe Stunde später hatte ich dann dieses Bild auf dem PC:


Derzeit wird in jeder Minute einmal der Zähler abgefragt und ich kann gucken, ob und wie viel Strom ich gerade beziehe oder einspeise.
Diese Informationen und die Momentanleistung unserer PV-Anlage kann ich abfragen und für weitere Projekte nutzen.
Ich könnte auch z. B. am 01.01. eines jeden Jahres um 0:01 Uhr die Zählerstände für den Verbrauch (1.8.0) und die Einspeisung (2.8.0) abfragen und mir per eMail zusenden. Ein zeitnahere Ablesung geht nicht und diese Daten benötige ich sowieso für die Abrechnung des bezogenen und eingespeisten Stromes.
Wenn ich mal darüber nachdenke, fallen mir sicher noch mehr Anwendungsmöglichkeiten für mein SmartHome ein.

Schaumermal… 🙂

Da waren ’s nur noch 19

Heute fand Iris die Laufente Watschi im Bach: Kopf, Flügel und Beine weit von sich gestreckt. Da wird wohl der Erpel Zorro gewesen sein, der sie bei Liebesspiel im Bach zu lange unter Wasser gedrückt hat.
Vor vier Tagen lag der Erpel Charlie leblos neben dem Pferdepaddock. Einige Zeit vorher waren alle Tiere wohlauf und nun liegt er da…
Nun sind es nur noch 19 Tiere: 2 Pferde, 3 Hunde, 4 Ziegeböcke, 5 Katzen und 5 Laufenten.

Alle unsere Entchen…

Mittlerweile sind noch ein paar Laufenten dazugekommen: zuerst drei aus Steineberg (Sieg) und dann noch zwei aus Bonn-Dransdorf.
Auf dem Bild sind zu sehen (v. l. n. r.): Blondie, Watschi, Zorro, Grey Kelly, Brownie, Flatschi und Charly.

Die neuen Mitbewohner machen uns viel Freude und wir hoffen, dass sie sich wohl fühlen.

Familienzuwachs

Gestern sind zwei junge Laufenten bei uns eingezogen: Watschi und Flatschi.

Die beiden übernachten im Hühnerhaus unterm Apfelbaum und sind tagsüber auf der Krathbachwiese unterwegs. Am liebsten sind sie am Bach, da gibt es Gelegenheit zum trinken und planschen.

Unter Aufsicht dürfen sie in den Gemüsegarten. Die Schnecken dort sind besonders lecker.

Nix mehr los bei den Wanderfruen.de(n)?

Seit unserem Umzug nach Rheinland-Pfalz hat sich auch für uns Vieles verändert. Wir sind älter geworden. Liebgewonnene Lebewesen sind gegangen, neue sind gekommen.
Neben den Tieren haben wir viel Arbeit an Haus (147 m²) und Grund (ca. 1,5 ha). Irgendwas ist immer zu tun und manchmal ist einfach (Zwangs-)Pause angesagt.
Leider kommen wir nicht mehr zum Wandern und Reisen, aber zu Hause ist es auch sehr schön. Und es wird ständig schöner.
Komm(t) doch mal vorbei und guck(t). Wir freuen uns immer über Besuch. 🙂

Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

Wenn die Nachmittagssonne auf unseren Wintergarten scheint, der sich auf der Nordseite unseres Hauses befindet, wird es da drin schon mal recht warm.
Wenn dann die Eingangstür zur Küche offen ist, zieht die ganze Wärme weiter ins Haus und auch da wird es dann ordentlich warm.
Wenn ich daheim bin, mache ich einfach die Küchentür zu und öffne die Türen vom Wintergarten.
Doch was, wenn nicht?

Hier ein erster Versuch zur Lösung:
Im Wintergarten hängt ein Temperatur- und Feuchtesensor, welcher die aktuellen Werte direkt anzeigt und alle paar Minuten über Funk, ein Gateway, das Netzwerk, die Fritz!Box und das Internet Daten auf eine Internetseite sendet. Da könnte man sie dann weltweit ansehen und abrufen (wenn man den Link kennt).
Seit zwei Jahren haben wir ein „SmartHome“ mit einer Homematic CCU2. An den Hauseingangstüren befindet sich je ein Tür-/Fensterkontakt, der bei Änderungen des Zustandes auf/zu die CCU2 informiert und mittlerweile hängt seit ein paar Monaten ein RaspberryPi mit dem Softwarepaket ioBroker in unserem Netzwerk.
Damit eröffnet sich doch eine schöne Spielwiese für Technik-Fanatiker denn:
Es gibt ja nichts, was es nicht gibt und wenn es was nicht gibt, dann gibt es das auch bald.

Das ist zunächst draus geworden:
Eine Instanz von einem Parser-Adapter im ioBroker auf dem RasPi holt aller zehn Minuten die auf der o. g. Internetseite abgelegte aktuellste Temperatur vom Wintergarten und legt sie lokal im ioBroker ab.
Mit einer Instanz vom Adapter Javascript habe ich mit Hilfe der grafischen Benutzeroberfläche Blockly ein Script gebastelt, was alle zehn Minuten über ioBroker und die CCU2 abfragt, ob die Küchentür geöffnet ist und ob der im ioBroker abgelegte Temperaturwert größer ist als 30°.
Treffen beide Bedingungen gleichzeitig zu, wird über eine Instanz des Adapters Pushsafer über das Internet eine Push-Nachricht auf unsere SmartPhones gesendet.

Dazu muss man einen Account bei Pushsafer haben, Apps auf den SmartPhones sowie Adapter und Instanz auf dem ioBroker installieren und entsprechend verknüpfen.

Es funktioniert (aber nur, wenn alle beteilgten Komponenten, Geräte und Programme/Apps inkl. LAN und Internetzugang fehlerfrei zur Verfügung stehen): bei offener Küchentür und mehr als 30°C im Wintergarten kriegen wir die Alarmmeldung „Im Wintergarten sind es mehr als 30°C. Bitte Küchentür schließen!“ mit Gebimmel und Vibration aufs SmartPhone.
Sobald diese Nachricht dann gelesen und verstanden wird, ist klar was zu tun ist (oder wäre…).

Toll. Warum einfach, wenn es auch umständlich geht!

Immer voran!

Am vergangenen Freitag ist unser alter Isländer Wallach Skúmur (große Raubmöve) mit fast 39 Jahren über die Regenbogenbrücke galoppiert.

Das kam sehr plötzlich und ging sehr schnell. So war er sein ganzes Leben: unerschrocken und immer vorneweg.

Am Montag hat er dann seine letzte Reise angetreten und in der letzten Nacht ist er bei seinen Vorfahren angekommen. Denen hat er sicher viel zu erzählen. Wir haben viel mit ihm erlebt.

Vielen Dank für die schöne und erlebnisreiche Zeit, die wir mit dir verbringen durften.
Wir werden dich nie vergessen.

Funkstille?

Seit dem Sturmtief Burglind hat es in diesem Blog keine weiteren Einträge gegeben. Das heißt aber nicht, dass es nichts zu berichten gegeben hätte. Ganz im Gegenteil, nur ich komme einfach nicht mehr dazu, diesen Blog zu „bestücken“.

Darüber könnte ich berichten: Einzug von Queen Elisabeth K. in den Dammig samt jeder Menge Geschichten über Dienstleister, Behörden, Kranken- und Pflegekassen, Tausch von Wohnmobil gegen Wintergarten, Badezimmerumbau, Neugestaltung der Außenanlagen rund ums Haus u.a.m.

Die eine oder andere Nachricht können „Freunde“ bei facebook lesen. Vielleicht schreibe ich in den langen Winterabenden vor unserem neuen Kaminofen mal wieder ein paar Geschichten…

Sturmtief Burglind

Die orkanartigen Böen haben bei uns am 03.01.2018 ganz schön Schaden angerichtet. Das Weidezelt wurde vom Boden abgehoben und über den Zaun auf die Wiese der Nachbarn geschleudert:
Zum Glück ist Mensch und Tier nichts passiert.   🙂

An der Hanfbachtalstraße ist in Höhe der Landesgrenze eine Pappel umgefallen und hat um 05:57 Uhr die Telefonleitung gekappt: