Sachen gibt es…

Am Samstag erhielten wir von einem Finanzamt in NRW jeder einen Bescheid über Grunderwerbsteuer mit einem fünfstelligen Gesamtbetrag in Euro.
Heute habe ich mit der zuständigen Sachbearbeiterin telefoniert und erklärt, dass wir diese Beträge nicht bezahlen werden. Sie zeigte sich schnell einsichtig und sah sich den Vorgang noch mal genauer an.

Für ein in NRW gelegenes Waldgrundstück würde dann noch ein kleinerer dreistelliger Euro-Betrag an Grunderwerbsteuer anfallen und für die in RLP liegenden Grundstücke bekommen wir noch einen Bescheid von zuständigen Finanzamt in Mayen.

Insgesamt meldete sich die Sachbearbeiterin aus NRW Heute noch drei Mal bei mir telefonisch.
Ende vom Lied: wir brauchen wegen einer „allgemeinen Ausnahme von der Besteuerung“ (GrEStG, §3, 1.) gar keine Grunderwerbsteuer in NRW bezahlen…

Hui Wäller…

Hui! Wäller? – Allemol!“   Was ist das denn?
So begrüßen sich in einigen Regionen seit über 100 Jahren die Westerwälder. Und was hat das mit uns zu tun?

Viel. Heute haben wir beim Notar einen Kaufvertrag unterschrieben. Wir kaufen in Rheinland-Pfalz an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen ca. 3000 m² Wald, etwa 4000 m² Wiese mit Bachlauf für die Pferde und weitere 800 m² Grundstück mit Haus und Nebengebäuden für uns.

Das wird ja was werden. Wir werden berichten.   🙂

Renesse 2016

So ein … zwei Mal im Jahr machen wir mit dem WoMo eine ganze Woche Urlaub. Diesmal hat es uns wieder nach Renesse gezogen.
Auf dem Campingplatz „De Wijde Blick“ und der näheren Umgebung finden wir alles, was wir brauchen und wir fühlen uns dort wohl.

WCCMCC auf dem CP De Wijde Blick

So kann man mal für eine kurze Zeit aus dem Alltag ausbrechen, wieder etwas mehr zu sich finden und Kraft tanken, für das, was vor uns steht.
Und das ist allerhand. Doch später davon mehr…   😉

Mit Claudia und Helmut haben wir dort wieder eine schöne Zeit verlebt, auch wenn einige äußere Umstände „unter einem unglücklichen Stern standen“. Doch auch das wird sich ändern und wir freuen uns auf das, was nun kommt.

Kurztrip nach Dillenburg

Nach langer Zeit der Abstinenz waren wir mal wieder mit dem Wohnmobil auswärts unterwegs.
Am Freitagabend haben wir noch die Pferdchen versorgt und nach 20 Uhr dann auf den Weg nach Dillenburg gemacht. Dank Navi&Co. war das Finden des WoMo-Stellplatz am Aquarena kein Problem.
Nach einer kurzen Hunderunde und „Schnitte mit Brot“ verbrachten wir dort eine ruhige erste Nacht.
Am nächsten Morgen war auf dem Parkplatz schon mächtig was los: der dortige Wertstoffhof war stark frequentiert.
Mit frischen Brötchen und Kaffee im Bauch drehten wir mit Elke, Maria und Martin eine erste Runde nördlich des Tierheims. Nach einer kleinen Stärkung im Biergarten des Aquarena liefen wir hinauf zum „Tal Tempe“ und drehten dort noch eine schöne Runde im Wald.

Letterbox Spiesshöhe DIL
Zum Abendessen waren wir im „Carpe Diem“ und fielen dann auch bald müde ins WoMo-Bett.
Den Sonntag gingen wir dann ruhig an: nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem Brötchen vom Vortag spazierten wir erst einmal durch die Dillenburger Innenstadt bis zum Hessischen Landgestüt. Leider konnten wir wegen Herpes-Quarantäne keine „Pferde gucken“ gehen.
Vom Wilhelmsturm aus ließen wir herrliche Ausblicke auf das Umland auf uns wirken und nach einem lecker Essen im „Tulipano“ ging es wieder runter ins Städtchen zu einem lecker Eisbecher mit Elke und Martin.
Am späten Nachmittag ging es dann wieder in Richtung nach Hause. Wegen eines Unfalles war die A45 für einen gute Stunde gesperrt und wir natürlich mittendrin – aber besser so, als vorne dran.
Ruck-zuck war das schöne Wochenende vorbei und wir freuen uns schon auf ein nächstes Mal.

eingefrorener Kugelhahn?

Wer kennt das nicht: draußen friert es und man will noch schnell die Regentonne oder den Wassercontainer leerlaufen lassen, doch der Kugelhahn ist schon eingefroren und nichts geht mehr.
Abhilfe schaffen hier ein oder besser zwei gegenüber liegende Bohrungen im Gehäuse, aus denen das Wasser aus dem Inneren der Kugel auslaufen kann, wenn der Hahn geschlossen ist:
Kugelhahn_1
Kugelhahn_2
Ein Lochdurchmesser von 1,5 … 2 mm reicht völlig aus und wichtig: bei geschlossenem Hahn bohren. Beim Öffnen und Schließen spritzt es leicht aus den beiden Löchern, aber damit kann ich leben.

Ölwechsel #5

Gestern hat das WoMo mal wieder neues Öl bekommen. Da wir deutlich weniger mit dem Auto unterwegs waren, hat es zwei Jahre gedauert, bis die Bordelektronik einen Ölwechsel angefordert hat.

Hier die aktualisierte Zusammenstellung aller bisherigen Ölwechsel nach gefahrenen Kilometern:

  1. nach 13500 km
  2. nach 15000 km
  3. nach 13000 km
  4. nach 11500 km
  5. nach 16800 km
Veröffentlicht unter WCCMCC

Ist das jetzt normal?!

Es war Sonntag und wir wühlen wie üblich auf Iris Isi Ranch.
Da kommen eine Frau mit Hund und Tochter vorbei und gehen schnurstracks zu einem unserer gepachteten Wiesengrundstücke.
Auf einmal sehe ich, wie das Mädchen mit einem Einkaufskorb in der Hand durch den Weidezaun klettert und auf unsere Johannisbeeren zugeht.

Ich also nix wie hin und lasse erst mal einen Brüller los: „Was wird denn das jetzt hier?“

„Wir wollen uns Johannisbeeren holen.“ sagt die Frau.

„Das ist aber Privatgelände und auch noch eingezäunt.“ entgegne ich und sage danach „Sie können doch nicht so einfach auf ein eingezäuntes Grundstück gehen und sich Johannisbeeren pflücken. Das ist Diebstahl!“.

„Ja wir wissen doch nicht, wem das Grundstück gehört und außerdem hole ich mit meinem Sohn hier schon seit Jahren Johannisbeeren.“ sagt die Frau.

Dann erkläre ich ihr in einem schärfer werdenen Ton, dass wir seit über zwei Jahren das Grundstück gepachtet haben und dass wir Geld dafür bezahlen müssen und dass es ja wohl nicht angeht, dass sich jeder hier einfach bedient, zumal das Grundstück eingezäunt ist.
Die Frau entschuldigt sich für ihre Unwissenheit und meint, nun sei doch alles gut, sie hätte sich ja entschuldigt und nun kann sie doch Johannisbeeren bekommen.
Da platzt mir der Kragen und ich lasse eine Schimpfkanonade los, in deren Verlauf sich Hund, Frau und Tochter mit leerem Einkaufskorb zurückziehen.

Die Argumente der Frau haben mich einfach nicht überzeugt, um sie unsere Johannisbeeren pflücken zu lassen.
Wir haben nichts dagegen, wenn sich Jemand Früchte pflückt, die am Wegesrand wachsen. Das tun wir auch, wenn sich die Gelegenheit ergibt und wir Appetit drauf haben. Aber es ist ja wohl ein Unterschied, wenn Jemand ganz gezielt mit einem Einkaufskorb in der Hand durch einen in Betrieb befindlichen Weidezaun klettert und Früchte klaut.

Johannisbeeren im Angebot

Nur mal so zum Vergleich: zum Preis von zwei Euro pro Kilogramm kriegt man von Iris gepflückte Johannisbeeren nach Hause gebracht.
Im Biohof Apfelbacher kann man sich für 7,50 Euro pro Kilogramm die Johannisbeeren selber pflücken.

Die Selbstbedienung auf Feld und Wiese ist wohl allgemein üblich. Mit unseren beiden Kirschbäumen geht es uns ähnlich. Die wenigsten, die sich da Kirschen holen, fragen uns vorher.
Ist das ganz normal, dass man durch den Zaun geht und diesen auch noch kaputt macht, um besser an die Kirschen zu kommen?!

Armes Deutschland…

Lilly

Soeben musste unsere kleine getigerte Katze eingeschläfert werden.

Lilly

Das macht mich sehr traurig… 🙁

 

Alles neu macht der Mai?

Naja, ganz so einfach ist das ja nicht…
Zunächst war erst mal das WoMo mit HU und ASU dran. Das klappte ohne Mängel, so dass wir gleich weiter nach Saarburg fahren konnten.
Nach unserem Kurzurlaub ging es mit neuem Elan an die weiteren Arbeiten in unserem Fahrzeugpark.
Nach einigen Einstellarbeiten an der Bremse, dem Bremslichtschalter, den vorderen Radlagern und der Lenkung wurde mit viel Aufwand der Mähantrieb vom Traktor abgebaut und der undichte Wellendichtring dahinter gewechselt. Nun tropft kein Öl mehr aus dem Getriebe.   🙂
Damit stand der Hauptuntersuchung nun nichts mehr im Wege und die nächste ist dann wieder in zwei Jahren fällig.

Nun ist das Quad dran: die beiden defekten Radlager sind schon gewechselt und der Rest folgt hoffentlich auch bald.