Kirmes am Weidezelt?!

Wenn in Alfter Annakirmes und Junggesellenfest gefeiert werden, wandern wir traditionsgemäß vorübergehend aus:
vor zwei Jahren zum „Herrenhaus Buchholz“ und im letzten Jahr zu „Susannes Sunshine-Ranch“.

Da wir ja mittlerweile eine eigene kleine „Ranch“ haben, haben wir zwei Abende dort mit Freunden verbracht. Es war Grillen am Weidezelt angesagt.
Unseren Gästen und uns hat das gut gefallen – es wurde immer recht spät, bis wir uns auf dem Sportplatz-Parkplatz ins WCCMCC zur Ruhe begeben haben.

An dieser schönen Tradition werden wir bestimmt festhalten.   😉

Urlaub an der Mosel

Da es wegen der Pferdeumstellerei mit unserem Urlaub im Mai leider nicht geklappt hatte, haben wir unsere letzte „Auszeit“ überwiegend an der Mosel verbracht.

Am Samstag ging es los. „Op dr schääl Sick“ fuhren wir erst mal bis nach Bad Honnef zu einem kleinen Einkauf bei Birkenstock & Co.
Mit neuen Schluffen und anderem Kram versorgt, fuhren wir über die B42 bis Koblenz und von da aus weiter über die B49 bis nach Brodenbach.

Der kostenlose WoMo-SP an der Salzwiese war (zunächst) total leer, so dass wir uns da niederließen.

Am Sonntag wanderten wir nach dem Frühstück (mit Brötchen von der Tanke) auf dem Traumpfad „Bergschluchtenpfad Ehrenburg“, wo wir M. und G. aus Alfter trafen.
So klein ist die Welt…

Am Montag fuhren wir weiter moselaufwärts und beschlossen, auf einem Campingplatz zu übernachten, denn eine normale Dusche ist bei der Hitze ja auch nicht zu verachten.
So landeten wir auf dem CP Zum Feuerberg in Ediger-Eller.

Da es uns hier recht gut gefallen hat, blieben wir ein paar Tage. Wir hatten also ausreichend Gelegenheit zum Lesen, zum Wandern und zum Probieren der regionalen Köstlichkeiten.
Nach einer Begehung des Calmont, den steilsten Weinbergen Europas, wissen wir die schwere Arbeit dort besser einzuschätzen und geben auch gern einen Euro mehr für eine leckere Flasche Moselwein aus.

Nun wissen wir sogar, wie Eistee angebaut wird:   😉

Irgendwann ging dann der Urlaub so langsam dem Ende zu und wir fuhren über Monreal (zum Einkauf von Leinöl-Kuchen für Skumur) bis nach Mendig auf den uns bereits bestens bekannten WoMo-SP.

Am Samstag fuhren wir dann das kleine Stück bis Andernach, wo wir nach einer kleinen Shopping-Tour die Nacht auf dem dortigen Stellplatz am Hafen verbrachten.

Es ist zwar schön, dass es hier Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten gibt, aber sieben Euro Standgebühr für einen gepflasterten Platz ohne Schatten und ohne das laut Aushang der Stadt versprochene Infopaket finden wir nicht angemessen.

Nach dem Frühstück fuhren wir dann am Sonntag wieder ein Stück zurück, um einen Traumpfad in der Nähe des Laacher See zu erkunden: den Pellenzer Seenpfad.
Kurz vor Ende der Tour konnte wenigstens unser Hund ein kleines Bad im Laacher See nehmen, bevor es dann entspannt und gut erholt wieder nach Hause ging.

Weidezelteinweihung

Nun ist unser Winterquartier für die Pferde schon (fast) fertig. Für uns war es bereits lange an der Zeit, gemeinsam mit den (Pferde-)Nachbarn und Freunden unsere neue Errungenschaft zu feiern. Am 29. Juni 2013 war es dann soweit, wenn auch umgekehrt:

hier waren die Pferde draußen und die Menschen in Zelt und Paddock.   😉

 

Weidezelt

Im Winter sollen die Pferde etwas Windschutz haben und im Sommer auch mal Schatten.

Wir haben lange überlegt und die Anschaffung eines Weidezeltes beschlossen. Heute wurde es aufgebaut.

Soweit habe ich das alleine hingekriegt:

Beim Auflegen der Pfetten hat mir Iris dann geholfen:

Gemeinsam mit Iris, Iris und Adi wurde dann die LKW-Plane aufgelegt und befestigt:

In den nächsten Wochen werden wir noch die Seitenverkleidungen (Windschutz) anbringen und dann kann der Winter kommen.

Doch das hat noch Zeit…   😉

Sackgasse

Vor ein paar Tagen habe ich festgestellt, dass einer unserer Weidezaunpfähle fast umgefahren worden war. Toll.

War da Jemand gucken, was es bei uns zu holen gibt oder was?

Den Reifenspuren nach ist Jemand in einem geländegängigen Auto mit breiten Reifen die Sackgasse reingefahren, hat in mehreren Zügen gedreht (wenden geht in drei Zügen…) und dabei einen Weidezahnpfahl erwischt.

Heute bot sich ein neues Bild: eine Litze ist zerrissen und es fanden sich die gleichen Reifenspuren. Es sah so aus, als wäre das Auto mit dem Kotflügel oder Stoßstange an die Litze gefahren, da ist diese eingehakt und beim Wegfahren dann zerrissen. Toll.

Nun gibt es da oben bald ein Schild mit der Aufschrift „Sackgasse, keine Wendemöglichkeit“ und mitten auf dem Weg noch eins mit der Aufschrift „Ist das wirklich nötig, dass Sie diese Sackgasse ohne Wendemöglichkeit befahren und bei der Gelegenheit unsere Weidezaunpfähle anfahren und Litzen zerreißen?„.

Ob’s hilft? Wir werden sehen…

Paddock ist fertig!

Nachdem uns der „Haus- und Hoflieferant“ am Freitag schon vorfristig mit fünf Tonnen Lava-Splitt und drei Tonnen Sand versorgt hatte, ging es auch gleich an das Verteilen des Splitts.

Am Samstag kamen wir wegen anderer Arbeiten auf den Weiden und einer Traktor-Reparatur nur noch zum Glattziehen und Einebnen des Splitts.

Dafür ließen wir es am Sonntag wieder richtig „krachen“: die Paddock-Platten wurden verlegt.

Und so sah es ein paar Minuten später aus:

Nun musste nur noch der „kleine“ Sandhaufen verteilt werden.

Nach ein…zwei Stunden schippen und ca. 10 cm längeren Armen war auch das bald fertig:

Nach der Stunde Bodenarbeit mit Bianca H. bei Marion W. durfte Muskur schon mal die Fläche einweihen.
Und das tat er auch, mit einem dicken Haufen.   😉

 

Linz am Rhein

Nachdem wir einige Zeit neben der Arbeit fast nur noch für die Tiere tätig waren, wollten wir mal wieder mit dem WCCMCC weg.

Linz am Rhein sollte das Ziel des Kurztrips sein. Der WoMo-Stellplatz dort ist weder groß, noch ruhig oder komfortabel, aber für eine Nacht war es o.k.

An diesem Wochenende fand das 29. Drehorgel-Fest statt. An jeder Ecke und auch dazwischen standen ca. 70 begeisterte „DrehorglerInnen“ und erfreuten die Leute (außer mich…).
Zum Glück wurde es gegen Abend etwas ruhiger, so dass wir uns doch noch etwas an dem schönen Städtchen erfreuen konnten.

Weiter oben auf dem Kaiserberg bot sich uns bei schönstem Wetter eine traumhafte Aussicht auf die Goldene Meile:

Nach einem leckeren Essen im „Spanischen Garten“ ließen wir den Tag mit einem spannenden Buch und einer Flasche Wein im WCCMCC ausklingen.
Der Verkehr auf der direkt dahinter liegenden B42 und der Bahnstrecke hat uns erstaunlicherweise kaum gestört.

Der Sonntag wurde noch mal zum „cachen“ und „shoppen“ in Linz genutzt, bevor es nach einem Spaziergang von Erpel-Orsberg zur Erpeler Ley und nach Bruchhausen wieder zurück nach Hause ging.

Nachbarn…

Nach dem Wasserschaden vom 14.04.2013 finde ich Heute diesen Brief im Briefkasten:

Wie heißt es doch gleich? „Was Hans sagt über Klaus, sagt mehr über Hans als über Klaus.“

Und: es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt.